Geschichte

Geschichte der Schule

Hundsmühlen war früher eine kleinere Ortschaft, in der nur einige Bauern ansässig waren. In den Jahren um 1930 kauften einige Liebhaber das Land an der Hunte, das damals Weideland war (beim Düker hieß es Schafkamp), um Wohnhäuser darauf zu errichten. Danach wurden auch an der Straße zwischen Wöbken und dem Gut Hundsmühlen Grundstücke gekauft. Anschließend entstand die Frontkämpfersiedlung am jetzigen Schackenweg. Weil für den Ort keine eigene Schule bestand, mussten die Kinder in Tungeln eingeschult werden. Als nach dem Kriege durch den Flüchtlingsstrom die Kinderzahl stark stieg, wurde ein Schulbau in Hundsmühlen notwendig. Die Schule in Tungeln war nicht in der Lage, allen Kindern einen vollen Unterricht zu erteilen.

schule altbau alt

Die Hundsmühler Einwohner fanden sich bereit, durch Ausschachten einen Teil der Kosten zu übernehmen. Im Juli 1949 begann man mit den Erdarbeiten, 660 m3 Erde wurde bewegt. Mitte September konnte der Grundstein gelegt werden, Ende November wurde das Richtfest gefeiert.

Am 1.April 1950 wurde der erste Schulleiter ernannt: der Hauptlehrer Hermann Gerdes. Einen Tag vor Beginn des Schuljahres am 17.April 1950 wurde die Schule eingeweiht.

Chronik Eintrag

Der Schulbau hatte vier Klassenräume, ein Lehrer- und Lehrmittelzimmer, einen Werkraum, einen Duschraum und einen Umkleideraum. Es waren Wohnungen für vier Lehrer und einen Hausmeister vorhanden. Der Spielplatz war 0,7ha groß. Im Sommer wurden die Turngeräte aufgestellt.

NWZ 1950

Die Klassen wurden mit zweier- und vierer Tischen, einem breiten Schrank und einem schreibtischartigen Lehrerpult ausgerüstet. In jedem Klassenraum befinden sich Spiegel und Waschbecken. Für jede Klasse konnte ein wertvolles Bild beschafft werden. Die Gesamtschülerzahl betrug 196. (entnommen der Schulchronik)