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Illustration (C) Felicitas Kuhn

Illustration (C) Felicitas Kuhn

Vor langer, langer Zeit lebte ein König, dessen jüngste Tochter wunderschön war. Beim Schlosse des Königs lag ein dunkler Wald, und in dem Wald unter einer alten Linde war ein Brunnen. Dort spielte die jüngste Königstochter oft mit einer goldenen Kugel. So weit die Gebrüder Grimm. Im Theater-Laboratorium sahen die Schülerinnen und Schüler der Klassen der 3. und 4. Jahrgangsstufe den Froschkönig, so wie ihn Pavel Möller-Lück und Christoph Bliefernicht auf die Bühne gebracht haben. Das Theater Laboratorium schreibt dazu: „Ein Stück über das Leben und die Liebe und den Eiweißgehalt der Fliegen.“ Schon jetzt kann man vermuten, wie modern die Inszenierung ist… Der Froschkönig ist schon lange kein Frosch mehr. Seit mehr als 15 Jahren regiert er sein Reich. Doch welch eine Überraschung: Sein Sohn verwandelt sich auch wieder in einen Frosch. Beide machen sich auf, um ein gemeinsames Wochenende in der ehemaligen Froschkammer des Königs zu erleben. Hier erzählt der König seinem Sohn die Geschichte vom Froschkönig. Und spendet seinem Sohn Trost und Zuversicht. Alle jungen Prinzen sind schließlich eine Weile lang ein Frosch. Das Wichtigste zum Schluss: Wer König werden will, muss irgendwann aufhören, Prinz zu sein. Mit dieser Erkenntnis und dem mehr als überzeugenden Spiel kamen unsere Schülerinnen und Schüler nach der Aufführung beeindruckt aus dem Theater zurück.