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Die Erstklässler haben in diesem Jahr den Weihnachtsbaum in der LzO-Filiale in Hundsmühlen geschmückt. Foto: Bormann-Hurling

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Um die Geschichte des Weihnachtsbaumes ranken sich viele Mythen. Der genaue Ursprung der Tradition lässt sich nicht eindeutig feststellen. In vielen Kulturen hatten immergrüne Pflanzen wie Tannen und Misteln eine besondere Bedeutung. Zum Jahreswechsel wurden sie aufgestellt, um Naturgewalten und böse Geister fernzuhalten. Eine andere Bedeutung liegt in dem einstigen Glauben, dass der mit brennenden Kerzen geschmückte Weihnachtsbaum den Toten galt. Die Lichter sollten den Verstorbenen den Weg zurück zur Familie weisen, die an diesem Abend zu Besuch kommen. Im 17. Jahrhundert begannen die Menschen, geschmückte Weihnachtsbäume im Wohnraum aufzustellen. Das belegt eine Aufzeichnung aus dem Elsass aus dem Jahr 1605. Die Weihnachtsbäume galten als Hoffnungsträger für neues Leben und wurden damals mit Nüssen, Äpfeln und Süßigkeiten geschmückt – ganz so, wie es unsere Schülerinnen und Schüle für die LzO-Filiale in Hundsmühlen gemacht haben.